Geschichte der Dabruner Fastnachten
Gründerzeit. 1936
 
 
Gründerzeit
Tradition
Revolution
Reloaded
 
 
"Vom Alpenrand bis Mitteldeutschland hat sich teilweise bis heute ein sehr ländliches Brauchtum, vor allem in der Fastnacht (Tag vor Aschermittwoch) gehalten. Diese Bräuche stammen, wie man auf Grund vieler Hinweise annimmt, noch von den Naturvölkern." (Internet)
 
 
Wittenberger Geschichten
 
"Bereits 1283 taucht in Deutschland der Begriff Fastnacht auf und hieß damals "Vahstnacht". Umgewandelt wurde das Wort in Süddeutschland zu Fasching. Obwohl vielfach mit "faseln" (sich närrisch benehmen) die Herkunft des Wortes Fastnacht erklärt wird, ist doch wohl die Auslegung als "Nacht vor dem Fasten", als religiöser Brauch demnach eher zutreffend. Welche große Bedeutung das Fastnachtsfeiern in der Aue und auf dem Fläming hatten, zeigt eine Übersicht aus dem Jahre 1908. In der Zeit vom 5. Januar bis zum 2. März war in 55 Orte das lustige Treiben. ..." Heinrich Kühne
 
Bei den 55 Orten sind nur Dabrun. Pannigkau und Eutzsch als südlich der Elbe liegende Auedörfer genannt, alle übrigen Orte liegen nördlich der Elbe und im Fläming.
 
 

 
Gasthof zur Linde. Melzwig

 
Die "Gründerväter" - 1936!
 
Nach Aussage von Herrn Erich Oberländer (geb. 1921) - einem ehemaligen Melzwiger, der heute noch in Mühlanger lebt - gab es erstmals 1936 in Melzwig Fastnachten. Er selbst, Erich Kilian und Ernst Ehrlich besuchten die Fastnachten im Nordkreis und guckten sich diese Tradition ab. Da sie alle drei aus Melzwig waren, fanden eben die Fastnachten in Melzwig im Saal der "Gaststätte Anna Fehse" statt. Erich Oberländer und Erich Kilian waren die zwei Platzmeister und Ernst Ehrlich der Kalfakter. (Auch heute besteht im Nordkreis die Tradition von nur 2 Platzmeistern). Die Geschäfte der Fastnachten führte Ernst Heimlich.
Von 1936 bis 1939 wurden somit nach Zeitzeugenaussagen 4-mal in Melzwig Fastnachten gefeiert. Es wurde gezempert und es gab einen Umzug durchs Dorf. Die Dabruner kamen natürlich auch zum Tanz.
Während des 2. Weltkrieges waren Tanzveranstaltungen und somit auch die Fastnachten verboten.
 
 
Nachkriegszeit
 
Obwohl viele Väter und Söhne nicht aus dem Krieg heimgekehrt waren, hatten vor allem die jungen Menschen nach Kriegsende das Bedürfnis, wieder gemeinsam Feste zu feiern. So gab es 1947 die ersten Fastnachten nach dem Krieg in Dabrun. In den Jahren 1947 bis 1953 fanden die Fastnachten am Sonntag auf dem Weinberg und am Montag in der Dabruner Gaststätte statt.

 
 

 
Mit Kapelle zum Weinberg. 50iger

 
Es wurde in den Dörfern gezempert, d. h. alle Familien zur Fastnacht eingeladen und natürlich gab es Hausgeschlachtetes und Pfannkuchen für die Platzmeister. Am Sonntag ging der traditionelle Umzug mit Kapelle zum Weinberg. Es wurden die Pärchen angetanzt. Auch für die Kinder gab es den Kinderfasching / Kindertanz.
 
 
Gründerzeit → Tradition
  • Platzmeister
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50 51.  52.  53 54 55 56 57 58 59
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